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21.08.2009  (oeibf)

Kompetenzen von SchulpflichtabgängerInnen: Vorstudie

Im Februar 2000 wurde vom BMUKA zu einem ExpertInnentreffen geladen, mit der Zielsetzung, die ständig ansteigenden Anforderungen an Jugendliche am Übergang in den Arbeitsmarkt bzw. bei weiterer Bildungsbeteiligung zu diskutieren. Es wurden VertreterInnen des Ministeriums, der Sozialpartner, der Wissenschaft sowie der Schulen eingeladen. Um die erwarteten und erwartbaren Kompetenzen von Jugendlichen, die aus der Schulpflicht abgehen, zu identifizieren, wurden mit VertreterInnen von wissenschaftlichen Einrichtungen seitdem weitere Treffen abgehalten. Ergebnis dieses Prozesses war ein Offert der Bietergemeinschaft Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) und Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung (öibf), das einen Projektplan für die Identifikation und Dokumentation von Erwartungen an AbgängerInnen aus der Schulpflicht darstellte. Die Projektdurchführung ist in zwei Phasen gegliedert: Einerseits eine Vorstudie, die eine Analyse der relevanten Forschungsliteratur sowie explorative Gespräche mit VertreterInnen der einzelnen betroffenen Institutionen bzw. Gruppen umfasst. Dies sollte die Grundlage für die Erhebungsdimensionen sowie die AdressatInnen der Hauptbefragung festlegen. Andererseits eine Hauptstudie, die in Form einer mehrstufigen Delphi-Erhebung eine konsensuale Eingrenzung und Definition von erwarteten und erwartbaren Kompetenzen ermöglicht. Der Bericht stellt die Dokumentation der ersten Phase dar. Kernstück des Berichts ist eine Liste von Kompetenzen, die auf Basis von Literaturanalyse, ExpertInnengesprächen und einer mehrfachen Verdichtung durch die AutorInnen entwickelt wurde. Wesentliche Schritte dabei waren, die vielfältigen "Architekturen" von Begriffen und Überbegriffen auf eine operationale Ebene, nämlich jene des pädagogischen Handelns, zurückzuführen. Aus einer zunächst mehr als 200 Begriffe umfassenden Liste wurde die gegenständlich vorliegende erarbeitet. Diese Liste wird Grundlage der ExpertInnenbefragungen im Rahmen der Hauptbefragung sein. Weiters umfasst der gegenständliche Bericht eine Liste von betroffenen und relevanten Einrichtungen, die in die Befragung mit einbezogen werden sollen.

Projektlaufzeit: Juni bis September 2001
im Auftrag des bm:bwk
Projektteam: Peter Schlögl, Susanne Klimmer, Regine Wieser