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08/21/09  (oeibf)

VET Innovations through arrangements in collective agreements to facilitate access to lifelong learning. National Report Luxembourg

Angesichts weit greifender gesellschaftlicher Veränderungsprozesse, die zu einem neuen Modell einer "Informationsgesellschaft" geführt haben, wird der Zugang zu Wissen und die ständige Aktualisierung individueller Kenntnisse und Fähigkeiten zu einem Schlüssel, der über die soziale Inklusion und die beständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben entscheidet. Gerade im Zusammenhang mit beruflicher Weiterbildung wird dieser Strukturwandel in der Gesellschaft schlagend; nicht nur aus sozialpolitischen Überlegungen wie soziale Sicherheit, Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit oder Chancengleichheit, sondern auch aus wirtschaftspolitischen Zielen, zu denen insbesondere Fragen der Standortsicherung oder Wettbewerbsfähigkeit zu zählen sind. Kollektive Vereinbarungen, die den Zugang zu allgemeiner und beruflicher Weiterbildung für eine große Gruppe von Beschäftigten in der gleichen Weise regeln, können dazu geeignet sein, selektiven Zugangsbedingungen entgegenzuwirken. Diese egalisierende Wirkung ist insbesondere für ArbeitnehmerInnen von Bedeutung, die bereits jetzt mit einer besonderen Ungleichheit konfrontiert sind: Un- und Niedrigqualifizierte brauchen die besondere Unterstützung ihrer Vertretungsorgane, um auf einem sich ändernden Arbeitsmarkt bestehen zu können. Die vorliegende Analyse hat sich zum Ziel gesetzt, Kollektivverträge und Betriebsvereinbarungen in Luxemburg zu identifizieren und zu analysieren, in denen auf besonders innovative Weise das Thema der (beruflichen) Weiterbildung geregelt wurde. Insbesondere ist dabei die Gruppe von un- und niedrigqualifizierten Beschäftigten von Interesse, ebenso wie jene, die von strukturellen Veränderungsprozessen in der Art betroffen sind, dass ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr nachgefragt werden.

Projektlaufzeit: August bis November 2001
im Auftrag von CEDEFOP
Projektleitung:
Chris Gary