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01.03.2010  (oeibf)

Aus Theorie wird GM-Praxis: Umsetzung von Gender Mainstreaming an der FH des bfi Wien

Im Rahmen des Projekts wurden zwei GM-Audits an der FH des bfi Wien durchgeführt. Das erste Audit fand am 17. und 18. Juni 2008, das zweite am 3. und 4. Juni 2009 am Standort Wohlmutstraße 22, 1020 Wien statt. Die auditierten Bereiche waren: Personelle Zusammensetzung der FH; Aufbau von Gender Know-how; Gendergerechte Sprache; Infrastruktur und geschlechterdifferenzierte Statistik. Insbesondere wurden nicht nur Management, Stabstellen, Administration und angestellte Lehrende, sondern auch externe LektorInnen sowie Studierende befragt. Auf die Auditbereiche "Personal", "Prozessmanagement" sowie "inhaltliche Verankerung von GM und gendergerechte Didaktik" wurde bei der Auswahl der InterviewpartnerInnen besonders geachtet.
Die Bemühungen der FH des bfi Wien um Ausgewogenheit bei den Personalbesetzungen werden in der Institution durchaus - wenn auch nicht durchgängig - wahrgenommen, als Lackmus-Test für die Umsetzung von Gender Mainstreaming gelten die tatsächlichen Fortschritte in diesem Bereich. Aus diesem Grund wurde die weibliche Besetzung der neuen Studiengangsleitung quer durch alle Bechäftigtengruppen sehr positiv aufgenommen, die Strategie eines Ausgleichs in der Personalpolitik ist jedoch aus Sicht der meisten befragten MitarbeiterInnen weiter zu verfolgen, da sowohl in der Zusammensetzung des Personals als auch in der Verteilung der Macht und Anerkennung noch große Unterschiede zwischen den Geschlechtern bestehen.
Das Projekt hat dazu geführt, dass Gender Mainstreaming zu einem Thema innerhalb der FH des bfi Wien geworden ist, die Entwicklung eines Gender-Bewusstseins bei einem großen Teil der MitarbeiterInnen konnte erreicht werden.

Projektlaufzeit: September 2007 bis September 2009
Auftraggeberin: Fachhochschule des bfi Wien
öibf-Projektnr.: 07/21
Projektleitung: Maria Gutknecht-Gmeiner